Thomas überrascht mich gerne mit spontanen Trips. Diesmal ging es in die Stadt der Liebe – Paris! Die Überraschung ist auf jeden Fall geglückt. Durch eine Vergünstigung über die Telekom hatte er ein Hotel inklusive Parkplatz gebucht.
Los ging es direkt nach meiner Arbeit. Der einzige große Vorteil am Schichtdienst: Durch Überstunden kann man sich das Wochenende ganz leicht verlängern – ganz ohne extra Urlaub zu nehmen. Unsere Autofahrt verging wie im Flug.
Hotel & Lage in Paris
Wir übernachteten in einem sehr kleinen und schnuckeligen Hotel: „Alpha Paris Eiffel by Patrick Hayat“. Es war süß und passte perfekt zur Situation. In unserem Zimmer stand im Grunde nur das Bett, links und rechts gefühlt jeweils nur ein Meter Platz, dazu ein kleines Bad und ein Fernseher.
Das Frühstück war typisch französisch, so wie man es sich vorstellt: Orangensaft, Croissants, Baguette, Käse und mehr.
Die Lage des Hotels war optimal. In nur 300 Metern Entfernung befand sich die nächste Tram-Station, wodurch wir sehr flexibel waren und vor Ort kein Auto brauchten. Paris lässt sich hervorragend zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Dank meiner Sportuhr konnten wir unsere Aktivität genau verfolgen – locker 30.000 Schritte pro Tag.

Sehenswürdigkeiten in Paris
Die Stadt hat unglaublich viel zu bieten. Die klassischen Sehenswürdigkeiten durften natürlich nicht fehlen: Eiffelturm, Louvre, Notre-Dame, Triumphbogen und La Défense. Auch die Sacré-Cœur sowie die Moulin-Rouge-Straße haben wir besucht.
Abends unternahmen wir eine Bootstour, besonders gefallen haben uns jedoch die langen Spaziergänge entlang der Seine.
Ein kleiner Minuspunkt: Die Stadt ist stellenweise sehr dreckig und erinnert in manchen Ecken etwas an Köln. Die bekannten Hotspots sind gepflegt, aber abseits davon… naja.
Frankreich ist bekannt für seinen starken Nationalstolz, und das merkt man auch im Umgang mit anderen Sprachen. Da wir kaum Französisch sprechen und meist Englisch genutzt haben, sind wir nicht immer auf Begeisterung gestoßen. Manche Blicke sagten mehr als tausend Worte.

Flair
Man merkt sofort, dass man sich in der Stadt der Liebe befindet – besonders in der Nähe des Eiffelturms. Überall sah man Heiratsanträge, Hochzeitsshootings oder einfach verliebte Paare, die ihre Liebe offen zeigten. Es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, die wir sehr genossen haben.
Kurze Fakten zu den Sehenswürdigkeiten
Eiffelturm
Nutzung: Fernmeldeturm, Rundfunksender, Restaurant, Aussichtsturm
Eisenfachwerkturm, erbaut von 1887–1889
Seit 1964 denkmalgeschützt
Höhe: ca. 324 Meter

Basilika Sacré-Cœur
Kuppel: 55 m hoch
Römisch-katholische Wallfahrtskirche (Fertigstellung 1914)
Lage: Montmartre-Hügel
85 m lang, 35 m breit, 83 m hoch

Kathedrale Notre-Dame
Am 15.04.2019 schwere Schäden durch einen Großbrand
Bauzeit: 1163–1345 (eines der frühesten Kirchengebäude)
Türme aus Naturstein, je 69 m hoch
Kirchenschiff: 130 m lang, 48 m breit, 35 m hoch
Platz für ca. 10.000 Personen

Louvre
Besucherzahl: ca. 9,6 Millionen jährlich
Kunstmuseum im historischen Louvre-Palast
Ehemalige Residenz französischer Könige
Lage: rechtes Ufer der Seine
Eröffnung: 1793
Sammlung: über 380.000 Objekte

Moulin Rouge
Ca. 850 Sitzplätze
Varieté im Stadtteil Montmartre (Place Blanche)

La Défense
Ca. 3 Millionen Quadratmeter Bürofläche
Modernes Hochhausviertel westlich von Paris
In 12 Sektoren unterteilt
Größte Bürostadt Europas

Triumphbogen
Wahrzeichen der Stadt, gelegen an der Place Charles-de-Gaulle
Freistehendes, torförmiges Bauwerk
49 m hoch, 45 m breit, 22 m tief
Baubeginn: August 1806
Fertigstellung: Juli 1836

Unser Fazit – Paris lohnt sich immer
Paris würden wir jederzeit wieder besuchen. Die Stadt ist vielseitig, bunt und lebendig. Wir haben uns sehr wohlgefühlt und die Mischung aus Sehenswürdigkeiten, Spaziergängen und interessanten Lokalen sehr genossen. Die Preise sind etwas höher als in Deutschland.
Mein Tipp: Probiert unbedingt Apple Schweppes in Paris – leider gibt es dieses Getränk bei uns nicht.

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