Sri Lanka – der Süden

von | 18.02.2026 | 0 Kommentare

Sri Lanka

Wir müssen sagen Sri Lanka war von uns ein sehr unterschätztes Reiseziel. Thomas konnte mit meiner Idee am Anfang wenig anfangen. Da ich meistens eher exotische Länder aussuche, musste ich einiges an Überzeugungsarbeit an den Tag legen. Im Nachhinein war es einer der schönsten Ferien von uns bis dato.

Seit einigen Jahren haben wir uns angewöhnt über Thomas Geburtstag zu vereisen. Februar ist vor allem für Fernreisen eine optimale Reisezeit. Sri Lanka passte sehr gut in unsere Kriterien. Laut Travelklima herrschen Tagestemperaturen um die 31° und die Nachttemperatur sind nicht kälter als 23°. Was will man mehr? 😊

Erster Eindruck

Von Frankfurt ging es mit Qatar Airways über Doha nach Colombo. Unser erster Eindruck von Sri Lanka lässt sich mit einem Wort beschreiben: chaotisch – im positiven wie im herausfordernden Sinne. Die indischen Einflüsse sind deutlich spürbar. Gleichzeitig sind die Menschen offen, hilfsbereit und sprechen sehr gutes Englisch.

Ein kleiner Wermutstropfen gleich zu Beginn: Am Flughafen versuchte jemand, unseren Technikrucksack zu öffnen (vor allem am Ausgang Richtung Busse ist es sehr voll). Zum Glück ist nichts passiert, und wir ließen uns davon nicht die Stimmung verderben.

Mit unserem vorab gebuchten Fahrer ging es direkt weiter zu unserem ersten Stopp: Unawatuna. Nach rund drei Stunden Fahrt durch sattes, grünes Hinterland erreichten wir das Thaproban Pavilion Waves Hotel.

Hotel und Lage

Unawatuna

Das Thaproban Pavilion Waves Hotel befindet sich in Unawatuna im südlichen Teil von Sri Lanka. Die Ortschaft hat uns direkt umgehauen. Es gab eine lange und vielseitige Einkaufsstraße mit tollen Geschäften, Restaurants und Bars. Unser Hausstrand war nicht zu verachten. Am Strand herrschte eine entspannte und ruhige Stimmung. Positiv hervorzuheben, wenn man Liegen am Strand nutzen möchte, sind diese kostenlos – solange man beim jeweiligen Besitzer Speisen sowie Getränke bestellt. Dadurch spart man sich die unnötigen Kosten der Liegen. Es war alles fußläufig zu erreichen und längere Strecken haben wir mit dem Tuck Tuck absolviert. In Unawatuna verbrachten wir sieben Nächte.

Tangalle

Danach ging es weiter zum Lankavatara Ocean Retreat & Spa Hotel in Tangalle. Wir verbrachten sechs Nächte vor Ort. Hier sind wir wortwörtlich im Paradies gelandet. Es gab ca. 12 Villen und wenn man Ruhe haben möchte ist man hier genau richtig. Der Service war grandios, die Massagen wirklich wunderbar und das Restaurant Team zauberte täglich ein köstliches Essen. Die Karte war vielseitig und die Qualität war überragend. Mein absolutes Highlight war unser Strandabschnitt. Selten so einen wunderschönen Strand erlebt, wo man täglich fast allein war. Die Kraft der Wellen sollten, aber nicht unterschätzt werden. Zu Beginn vom Check in mussten wir eine Erklärung unterschreiben, dass wir auf eigene Gefahr ins Meer gehen, da das Hotel keine Haftung übernimmt.

Glasi on Tour

Ausflüge

Galle

Galle

Galle ist bekannt für seine beeindruckenden Festungsmauern aus Granit und Korallenstein, die die Altstadt umgeben. Innerhalb des Forts befinden sich ein weißer Leuchtturm sowie eine Moschee. Wir besuchten Galle an Thomas’ Geburtstag – bei strahlendem Sonnenschein und großer Hitze. Die Fahrt mit dem Tuktuk dauerte von Unawatuna etwa eine Stunde.

Mirissa

Mirissa

Mirissa stand ganz oben auf meiner Wunschliste. Besonders Coconut Tree Hill hat uns begeistert: ein kleiner Hügel mit traumhaftem Blick über die Küste. Wir waren gegen Mittag dort und hatten den Ort für etwa 30 Minuten ganz für uns allein – perfekt für Fotos und einfach zum Genießen.

Unawatuna sowie Tangalle können wir mit sehr gutem Gewissen weiterempfehlen. Es ist ein toller Mix aus Unterhaltung sowie Ruhe.

Udawalawe National Park Safari

Udawalawe National Park

Ein absolutes Highlight unserer Reise war die Safari im Udawalawe Nationalpark. Wir entschieden uns für eine private Morgentour mit Guide. Da wir gegen 6 Uhr morgens nahezu allein im Park waren, erlebten wir die Safari zu zweit – begleitet von einem spektakulären Sonnenaufgang.

Unser Guide war großartig, erklärte geduldig die Tierwelt und beantwortete jede Frage. Wir sahen farbenprächtige Vögel, Affen, Elefanten, Wasserbüffel, Krokodile, Rehe und eine Landschaft, die schlicht den Atem raubt.
Die fünf Stunden vergingen wie im Flug – meine Kamera lief heiß, und Thomas konnte seine DJI-Drohne optimal einsetzen.

Der krönende Abschluss war eine Elefantenfamilie. Besonders beeindruckt hat uns der respektvolle Umgang aller Guides: Motoren wurden ausgeschaltet, Funkgeräte blieben stumm, und alle Besucher verhielten sich ruhig.
Ein magischer Moment, den man einfach nur genießen musste.

Elefant

Essen

Die Küche Sri Lankas ist geprägt von Reis und Curry, frischen Meeresfrüchten und Kottu als Nationalgericht. Die Schärfe war stets gut verträglich, und geschmacklich hat uns alles überzeugt. Besonders die frischen Fischgerichte waren ein echter Gaumenschmaus.

Fazit

Sri Lanka hat uns einfach positiv überrascht. Da wir mit wenigen Erwartungen gekommen sind, sind wir mit tollen Erinnerungen gegangen. Die Menschen sind sehr offen, freundlich, gesprächig und haben immer ein Lächeln auf den Lippen. Der Süden ist gut ausgebaut und wir haben uns zu keinem Zeitpunkt unsicher oder unwohl gefühlt. Die Strände sind sauber. Die Massagen sind in unseren Augen sogar besser als die in Thailand. Die Vielseitigkeit des Landes ist faszinierend, an den Küsten sind wunderschöne Strände vorprogrammiert  und im Landesinneren kann man verschiedene Safari Touren machen.

Ein Plan, viel Fernweh und garantiert ein ungeplantes Abenteuer.

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