Parookaville Festival 2018

von | 01.02.2026 | 0 Kommentare

Parookaville

Willkommen in der Stadt der Citizens

Das Parookaville Festival gehört für uns definitiv zu den besten Festivals, die wir bisher besucht haben. Die Musikrichtung ist klar Dance / Electronic – und genau unser Ding.
Über ein verlängertes Wochenende vom 19.07. bis 23.07.2018 waren wir in Weeze vor Ort und komplett in eine eigene Welt eingetaucht.

Das Konzept: Eine Stadt für Festival-Bürger

Was Parookaville so besonders macht, ist das durchdachte Konzept:
Alle Ticketbesitzer gelten als Bürger von Parookaville – sogenannte „Citizens“. Jeder erhält einen eigenen Passport, in dem während des Festivals verschiedene Stempel gesammelt werden können. Unser erster Stempel? Natürlich direkt beim Eintritt aufs Festivalgelände – der Start in ein unvergessliches Wochenende.

Unsere Unterkunft befand sich auf Camp Site B, etwas ruhiger gelegen und nicht direkt an der Mainstage. Für uns perfekt! Ein großer Pluspunkt: Auf unserem Areal gab es direkt einen Penny-Supermarkt.
Die Sanitäranlagen waren jederzeit sauber und ausreichend vorhanden – auf Festivals leider keine Selbstverständlichkeit. Bezahlt wurde überall mit Tokens (Wertmarken), die man an der „Bank“ eintauschen konnte.

Angebot

Neben den gesamten Musik-Acts wurde auch einiges geboten. Es gab einen großen Poolbereich, Bungeejumping, Riesenrad, genügend Essensbuden, Bars, Schminkstände, eine Kirche wo man heiraten kann, Sponsoring Areale, Radiocontainer 1Live, sowie genügend Sitzmöglichkeiten.

Parookaville

Warsteiner Parooka Church – Unsere Festival-Hochzeit

Da wir in diesem Jahr bereits standesamtlich geheiratet hatten und unsere kirchliche Hochzeit noch bevorstand, entschieden wir uns spontan für eine Trauung in der Warsteiner Parooka Church.

Ein Arbeitskollege von Thomas war ebenfalls auf dem Festival und hat diesen besonderen Moment komplett 10 Minuten lang gefilmt – eine wunderschöne Erinnerung für uns.
Als Highlight bekamen wir sogar eine Urkunde, die heute einen festen Platz in unserem Fotoalbum hat.

Fun Fact:
Man kann tatsächlich vor Festivalbeginn offiziell standesamtlich heiraten, inklusive Zeremonie. Die Trauzeugen sind prominente Gäste – wir finden diese Aktion einfach richtig cool!

Tattoo im „Jail“

Parookaville wäre nicht Parookaville ohne verrückte Ideen: Im Gefängnis („Jail“) konnte man sich tätowieren lassen.
Thomas ließ sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen. Das Jahr 2018 hat für uns eine ganz besondere Bedeutung – nun trägt er ein PV-Motiv am linken Oberarm. Eine Erinnerung fürs Leben.

Tattoo-Studio

Unsere Gefühle

Wir hatten eine grandiose Zeit:
Wir haben getanzt, gesungen, viel gegessen, gut getrunken, wunderbare Menschen kennengelernt und diese einzigartige, sorgenfreie Festivalatmosphäre einfach genossen.

Egal auf welchem Festival wir bisher waren – es gab nie Probleme oder Auseinandersetzungen. Alle feiern friedlich miteinander, unabhängig von Nationalität oder Herkunft.
Davon könnte sich das reale Leben definitiv eine Scheibe abschneiden.

Weg vom Parookaville

Einziger wirklicher Minuspunkt waren die An- und Abreisetage.
Durch die riesige Menschenmenge kam es zu starkem Verkehr in Weeze und zu langen Warteschlangen an den Ein- und Ausfahrten.

Erschreckend war außerdem der Müll, besonders am Abreisetag. Vor allem Einwegmaterialien wie Zelte oder Grills wurden einfach zurückgelassen – ein Anblick, der nachdenklich stimmt.

Kleine Fakten über Parookaville

Kleine Fakten über Parookaville 2018

  • Über 250 DJs
  • Gesehene Acts u. a.:
    Armin van Buuren, David Guetta, Hardwell, Martin Garrix, KSHMR, Robin Schulz, Steve Aoki & Zedd
  • Rund 180.000 Besucher
  • Extreme Hitze & Dürre führten sogar zu Problemen mit dem Grundwasser
  • Die „Minibar“ mit kleinwüchsigen Shot-Ausschenkern sorgte medial für Kritik
  • Internationaler Vergleich: Tomorrowland

👉 Mehr Infos findet ihr auf der offiziellen Website:
www.parookaville.com

Schlusswort

Parookaville 2018 wird für uns für immer ein ganz besonderer Ort bleiben.
Nicht nur wegen der Musik, der einzigartigen Festivalstadt oder der großartigen Stimmung – sondern wegen der Erinnerungen, die wir dort geschaffen haben. Momente, die bleiben, Menschen, die man nie vergisst, und dieses Gefühl von Freiheit, das nur Festivals auslösen können.

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