
Unsere nächste Reise führte uns nach Frankfurt. Für uns war die Stadt bisher eigentlich nur der Dreh- und Angelpunkt, wenn es mit dem Flieger in die große weite Welt ging. Von Siegburg Bahnhof ist man mit dem ICE in etwa 40–45 Minuten am Frankfurter Flughafen – schnell, praktisch, funktional. Genau deshalb haben wir Frankfurt lange Zeit nur mit Abflug verbunden.
Dieses Mal wollten wir das ändern. Kein Flughafen, kein Gate, kein Boarding – sondern ein bewusster Städtetrip. Frankfurt von innen erleben.
Umgebung
Wir haben drei Tage im Hotel Attache an der Messe übernachtet. Die Lage war top: Direkt um die Ecke befindet sich ein Einkaufszentrum und zum Hauptbahnhof sind wir in etwa fünf Minuten zu Fuß gegangen.
Nach diesen Tagen müssen wir gestehen: Frankfurt hat einen ganz besonderen Charme. Man kann hier definitiv gut shoppen, sehr gut essen gehen und einige Sehenswürdigkeiten besichtigen. Durch die zentrale Lage brauchten wir kein Auto und konnten alles bequem zu Fuß erreichen. Im März hatten wir zudem tolles Wetter – kalt, aber sonnig.
Essen & Trinken

Unsere besondere Empfehlung ist das Oosten Restaurant. Eine wunderschöne Location mit Blick auf die Frankfurter Skyline. Vor allem die Sonnenuntergänge machten diesen Ort so besonders. Vom Hauptbahnhof aus waren wir außerdem in der Taunusstraße und Kaiserstraße essen – dort gibt es an jeder Ecke die unterschiedlichsten Restaurants und Bars.
Sehenswürdigkeiten in Frankfurt
Die Altstadt von Frankfurt muss man gesehen haben. Das Kopfsteinpflaster und die Giebelhäuser in verschiedenen Farben bieten eine wunderschöne Fotokulisse. Am Platz hat sich Thomas direkt ein Lokalbier gegönnt.



Auch ein Spaziergang durchs Börsenviertel lohnt sich. Die Hochhäuser erinnern mich jedes Mal ein wenig an „klein New York“.



Für einen schönen Rundumblick über Frankfurt sollte man den Domturm besteigen (ca. 300 Stufen). Die Höhe beträgt 95 Meter. Oben angekommen hatten wir kurz einen kleinen Drehwurm, aber die Aussicht hat alles wettgemacht. Der Eintritt lag 2017 bei 3 € pro Person – laut Recherche ist der Preis gleich geblieben.

Die Kleinmarkthalle können wir wärmstens empfehlen. Dieses Schlemmerparadies mit rund 60 Händlern bietet ein riesiges Angebot an kulinarischen, traditionellen sowie internationalen Spezialitäten. Bei dieser Art von Markt kommt bei uns immer sofort Urlaubsfeeling auf.
MyZeil bildet den Zugang zur Einkaufspassage – ein architektonisch schön angelegtes Einkaufszentrum.

Den Frankfurter Zoo können wir leider nicht zu 100 % empfehlen. Die Gehege empfanden wir als sehr klein, kahl eingerichtet und insgesamt wenig einladend. Für Familien mit Kindern vermutlich vollkommen ausreichend, für uns als Erwachsene eher ernüchternd.



Natürlich sind wir tagsüber auch durch das berüchtigte Bahnhofsviertel spaziert. Da man aus dem Fernsehen einiges kennt, haben wir uns gegen einen Spaziergang am Abend entschieden. Unser Bauchgefühl bestätigte das: Eine befremdliche Atmosphäre mit sehr viel Polizeipräsenz. Einerseits traurig zu sehen, dass Menschen diesen Ort als Zuhause sehen und sich dort scheinbar wohlfühlen.
Fazit
In unseren Augen ist Frankfurt eine richtig coole Stadt mit viel zu bieten. Vor allem die Location Oosten am Main war unser absolutes Highlight. Jetzt haben wir Frankfurt nicht nur von „oben“, sondern auch von „innen“ kennengelernt 😊


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