
Ende 2019 ging es für uns nochmals nach Thailand mit meinen Eltern. Wir haben uns diesmal für die Ecke Khao Lak entschieden. Unsere Thailand Reise war wunderschön und viel zu kurz. Da es wieder eine individuell gebuchte Reise war, konnten wir unsere Ausflüge selbst nach Lust und Laune buchen. Die zwei Wochen vergingen wie im Flug.
Verrückt wenn man bedenkt, wie sich das Leben Anfang 2020 für uns alle verändert hat.
Hotel & Lage
Outrigger Khao Lak Beach Resort war ein ***** Sterne Hotel und die Anlage war echt grandios. Eine wunderschöne Poollandschaft mit Blick direkt aufs Meer. Die Massage Damen am Strand sind wärmstens zu empfehlen. Frühstücksauswahl war mehr wie genug und typisch asiatisch. Das einzige blöde wir konnten nichts ins Meer, da es in diesen Wochen eine Quallenplage gab. Dies war das einzige negative.



Restaurant Empfehlungen in direkter Strandnähe
- Be friend
- MAMa Mr.Lek Restaurant
- Lomlay Seafood
- Mr Bao Family Restaurant (dort haben wir auch unsere Ausflüge gebucht, dazu aber später mehr … 😊
Khao Lak City



Vom Hotel aus gab es mehrmals täglich einen kostenlosen Shuttlebus nach Khao Lak City, den wir gerne genutzt haben – meist am späten Nachmittag oder abends.
Die Stadt hat uns sehr gut gefallen: deutlich weniger touristisch als viele Orte auf Phuket. Überall kleine Souvenirläden, Restaurants, Bars und mobile Stände mit Pfannkuchen, frischem Obst oder Eis.



Unsere Empfehlung ist auf jeden Fall der Bang Niang Markt.



Dort gibt es authentisches, günstiges, einfaches – aber richtig gutes Essen. Die Stimmung ist locker und entspannt.



Mitten in der Stadt befindet sich außerdem das Tsunami Memorial, eine Gedenkstätte für den Tsunami vom 26. Dezember 2004. Der Ort ist sehr schlicht gehalten, mit teils einfachen Bildern, die dennoch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Besonders das große Polizeiboot, das fast zwei Kilometer ins Landesinnere gespült wurde, lässt die Wucht der Wellen nur erahnen.
Wenn man in der Stadt ist, sollte man diesen Ort definitiv besuchen. Das Museum selbst haben wir ausgelassen, da es online viele schlechte Bewertungen hatte.






Ausflüge
Unsere Ausflüge haben wir im Mr. Bao Family Restaurant gebucht. Unser Kellner entpuppte sich als Reiseleiter – und da wir uns bei ihm sehr wohlgefühlt haben und er einige Insider-Tipps parat hatte, haben wir direkt zugesagt.
Seine Nummer: +66 897252289 (Sak)
(Weitergabe mit Einverständnis und einer großen Empfehlung von uns.)
Wat Bang Thong Tempel



Sak brachte uns zum Wat Bang Thong Tempel, etwa 1,5 Stunden von Khao Lak entfernt.
Thomas und ich haben schon viele Tempel gesehen, aber diese Anlage hat all unsere Erwartungen übertroffen. Eine weitläufige Tempelanlage mit wunderschönen Details – teilweise noch im Umbau.
Wir vier waren sprachlos. Leihröcke waren Pflicht, und das Beste: Wir waren gefühlt die einzigen Touristen. Es scheint wirklich noch Geheimtipps zu geben.



Khao Lak Elephant Home


Bei Ausflügen mit Tieren sind wir etwas vorsichtiger geworden, aber Sak hat uns zugesichert, dass dies eine Alternative zum touristischen Elefantenreiten ist. Er hat definitiv recht behalten. Das Khao Lak Elephant Home war eine Auffangstation für Elefanten, ohne Metallketten oder „reiten“. Man konnte für einige Baht ein Futterkorb kaufen und die Tiere im kleinen Teich baden und reinigen. Es war ein wunderschönes Erlebnis und die Tiere wirkten sehr zufrieden. Ein Dauergrinsen gab es inklusive. Selbst meine Eltern waren mehr wie beeindruckt. Es war eine großartige Erfahrung für uns alle. Nach diesem fantastischen Erlebnis gab es noch eine Erfrischung und Obst, sowie zwei eingerahmte Erinnerungsfotos pro Paar. Bis heute haben die Bilder einen Ehrenplatz in unserer Wohnung.


Fazit
Selbst zum dritten Mal wurde Thailand nicht langweilig. Es ist sehr facettenreich und es gibt jedes Mal noch etwas wunderschönes zu entdecken. Bis jetzt hat uns die Ortschaft Khao Lak am besten gefallen. Perfekter Punkt für Ausflüge und dennoch sehr naturbelassen und nicht so überfüllt wie in Phuket selber. Die wunderschönen Strände sollte man auch nicht außer Acht lassen. Das Beste sind die netten und sehr freundlichen Menschen und natürlich das grandiose Essen.











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