Phuket – Thailand

von | 18.02.2026 | 0 Kommentare

Manche Reisen verändern einfach alles. Für uns war es Thailand im Jahr 2016.

Schon lange träumten wir davon, nach Asien zu reisen – Thailand stand dabei ganz oben auf unserer Wunschliste. Als es endlich so weit war, entschieden wir uns für Phuket, genauer gesagt für den ruhigen Ort Kamala. Damals wussten wir noch nicht, dass diese Reise der Anfang von so viel mehr sein würde.

Karon Viewpoint

Phuket

Bevor es losging, kauften wir uns unsere erste gemeinsame Kamera – eine Sony Alpha 6000. Eigentlich nur, um Erinnerungen festzuhalten. Heute wissen wir: Mit dieser Kamera begann unsere Leidenschaft für Fotografie, Videos und das Reisen selbst. Seitdem begleitet sie uns auf all unseren Abenteuern – und erinnert uns immer wieder daran, wo alles angefangen hat 😊

Gebucht haben wir damals ganz klassisch eine Pauschalreise über HolidayCheck. Unser Reisezeitraum war Mitte November – rückblickend eine perfekte Entscheidung. Besonders gefreut haben wir uns über den Flug mit Emirates, inklusive Zwischenstopp in Dubai. Insgesamt waren wir rund 12 Stunden unterwegs: von Frankfurt nach Dubai und weiter bis nach Phuket. Für uns damals schon ein kleines Abenteuer.

Hotel Swissôtel Resort Phuket

Ankunft und Hotel

Der Moment, als wir das Flugzeug verließen, ist uns bis heute im Gedächtnis geblieben.
Diese feuchte, warme Luft. Das satte Grün überall. Und dieses Gefühl: Wir sind wirklich in Thailand.

Mit einem Privattransfer ging es direkt zu unserem Hotel, dem Swissôtel Resort Phuket Kamala, das leicht erhöht an einem Hügel liegt – als Tsunami-Schutz und gleichzeitig mit traumhaftem Blick aufs Meer. Schon bei der Ankunft waren wir sprachlos. Endlose Sandstrände, Palmen, das Rauschen des Meeres – genau so hatten wir uns Thailand immer vorgestellt.

Am Kamala Beach erwartete uns eine kleine Strandpromenade mit Restaurants und Bars. Unsere Abende verbrachten wir oft barfuß im Sand, mit Blick auf das Meer, bei thailändischem Essen und einem kühlen Getränk.

Thai essen

Unser absolutes Lieblingsrestaurant war Pond, direkt am Strand – einfach, ehrlich und unglaublich lecker.

Thailand fühlte sich für uns sofort richtig an: günstiges, großartiges Essen, Massagen an jeder Ecke und Menschen, die einem mit einem ehrlichen Lächeln begegnen. Wir verbrachten insgesamt zwei Wochen auf Phuket. Zwei Wochen voller Eindrücke, neuer Gerüche, Farben und Emotionen. Wir machten einige Ausflüge und versuchten, Land und Leute besser kennenzulernen.

Gleichzeitig waren wir bei unserer ersten „großen“ Reise noch ziemlich vorsichtig. Vieles haben wir organisiert und wenig auf eigene Faust erkundet – aus Respekt, Unsicherheit und ein bisschen Angst. Heute wissen wir: Auch das gehört zum Reisen dazu.

Bei jeder Reise wächst man über sich hinaus

und lässt sich von gesellschaftlichen Vorurteilen nicht mehr lenken.

Großer Buddha

Big Buddha

Der Big Buddha von Phuket war eines unserer ersten Ziele. Jeden Morgen sahen wir ihn bereits von unserem Frühstückstisch aus – klar, dass wir ihn auch besuchen mussten.

Oben angekommen wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht über den Süden Phukets belohnt. Der Big Buddha ist rund 45 Meter hoch und komplett aus Marmor gefertigt. Der Eintritt war damals kostenlos, Spenden waren jedoch willkommen – man konnte sogar Marmorplatten kaufen und seinen Namen verewigen lassen.

Am selben Tag besuchten wir noch den Kata View Point und den Chalong Tempel. Mit dem Wissen von heute würden wir diese Strecke ganz entspannt selbst mit dem Roller fahren. Auf dem Rückweg machten wir noch Halt an einer Erdnuss- und Honigfarm – ein klassischer Touristenstopp, aber ganz ehrlich: Essen geht einfach immer 😊

Nicht jeder Tag musste voller Programmpunkte sein. Und genau das haben wir geliebt.
An ruhigen Tagen hieß es für uns: Sonne, Strand und Meer. Mehr braucht es manchmal nicht.

Natürlich gönnten wir uns auch Massagen – und die waren wirklich himmlisch. Ja, man wird ordentlich durchgeknetet, aber für uns gibt es kaum etwas Entspannenderes, als unter Palmen zu liegen, dem Meeresrauschen zuzuhören und eine Ganzkörpermassage ohne Happy End 😉 zu genießen.

Unsere Speedbootfahrt

Speedboat Tour

Phi Phi Inseln

Ein absolutes Highlight war unsere Speedboot-Tour zu den Phi-Phi-Inseln, gestartet vom Phuket Marina Hafen. Schon die Fahrt selbst war ein Erlebnis. Die steilen Kalksteinfelsen, die aus dem Meer ragen, ließen uns einmal mehr spüren, wie klein wir Menschen eigentlich sind.

Wir fuhren an der Viking Cave vorbei, bestaunten das smaragdgrüne Wasser und hielten an verschiedenen Schnorchelspots. Die Unterwasserwelt war okay – da sind wir durch Ägypten verwöhnt – aber der Sprung ins kühle Wasser war trotzdem Gold wert. Leider waren viele Korallen abgestorben, positiv fiel uns jedoch auf, dass vergleichsweise wenig Plastik im Meer trieb.

Monkey Beach

Monkey Beach

Ein kurzer Stopp von etwa 30 Minuten an einem Strand voller Affen. Ein paar Fotos, ein paar neugierige Blicke – und dann waren wir ehrlich gesagt auch schnell wieder auf dem Boot.

Maya Bay

Maya Bay

Die Maya Bay war für uns – oder besser gesagt für Steffi – das Highlight des gesamten Ausflugs. Die Kulisse aus dem Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio ist in echt mindestens genauso beeindruckend wie auf der Leinwand.

Gleichzeitig wurde uns dort bewusst, wie extrem Massentourismus sein kann. Menschen aus aller Welt, dicht an dicht. Im Nachhinein verstehen wir sehr gut, warum Thailand die Bucht für mehrere Jahre geschlossen hat. Trotzdem sind wir dankbar, diesen Ort noch gesehen zu haben. Seit 2022 ist die Maya Bay wieder für Besucher geöffnet – unter strengeren Auflagen.

Fazit von Phuket

Banana Pancake Roti

Diese Reise hat etwas in uns ausgelöst.
Sie hat unsere Liebe zu Asien entfacht – und den Grundstein für alles gelegt, was danach kam.

Thailand hat uns gezeigt, wie unkompliziert Reisen sein kann. Wir haben uns zu keiner Zeit unwohl gefühlt. Klar, die Ladyboys waren anfangs ungewohnt, aber das gehört zu Thailand dazu und ist absolut kein Problem.

Phuket – und besonders die Gegend rund um Kamala – können wir von Herzen empfehlen. Für uns war es der perfekte Einstieg in die große, weite Reisewelt.

Vielleicht konnten wir euch mit diesem Beitrag ein bisschen Fernweh machen ✨
Denn genau darum geht es bei Glasi on Tour: Erinnerungen teilen, Träume wecken und Lust aufs Reisen machen.

Liebe Grüße
Steffi & Thomas
 

Ein Plan, viel Fernweh und garantiert ein ungeplantes Abenteuer.

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