Nach dem Stopp Over in Singapur ging es weiter nach Bali. Dies war für uns die längste Reise, die wir bis dato hatten. Bei der Ankunft in Denpasar wurden wir vom Mitarbeiter von unserem gebuchten Hotel abgeholt. Rein ging es für uns ins Getümmel. In Bali herrscht Linksverkehr. Was uns als erstes aufgefallen ist, sind die Menschenmassen und die ganzen Roller auf der Straße. Wir waren etwas geschockt, dies haben wir von Bali nicht erwartet. Es ist immer wieder faszinierend, wie man durch die Medien fehlgeleitet wird. Der Verkehr war extrem, aber trotz dem ganzen Trubel war ein fliesender Verkehr möglich. Es ging für uns Richtung Canggu.
Wir spürten von Anfang an einen bestimmten Vibe, eine Lockerheit, die man aus Deutschland so nicht kennt. In unserem Hotel angekommen sind wir direkt ans Meer gegangen, weil unsere Zimmer noch nicht parat waren. Auch dort spürte man direkt die „Surfer“ Mentalität, alle waren offen und gut gelaunt. Unser erstes Essen im Lokal Old Man’s war direkt eine positive Geschmacksexplosion. Ab hier wussten wir, es kann nur eine grandiose Zeit werden.
Hotelanlage in Canggu
Für die ersten 10 Tage haben wir uns für eine kleine Villa im Hotel Exotica Bali Villa Bed and Breakfast entschieden. Der Inhaber Fabricio (Italiener) war wirklich toll. Von Anfang an haben wir uns wie zu Hause gefühlt. Der Stil war wunderschön, eher schlicht aber durch das Teakholz wirkte es dennoch edel. Fabricio hatte durch seine Hausregeln für eine entspannte Atmosphäre gesorgt. Trotz der verschiedenen Nationalitäten der Urlauber, wirkte alles sehr harmonisch.
Seine Regeln
Schuhe ausziehen, in der kompletten Anlage sind wir barfuß gelaufen
Küche sowie Kühlschrank waren offen zugänglich > Preise sollte man einfach bezahlen, aber es wurde abends nicht kontrolliert, da nur vormittags Personal vorhanden war.
Ruhezeiten beachten
Die Mitarbeiter haben morgens immer 3 verschieden Frühstücks-Pakete zur Auswahl gehabt.
Pfannkuchen, Rühreier und Obst mit Tee oder Kaffee und dazu immer einen Tagesaktuellen Saft. Es war vollkommen ausreichend.
Hotel war ca. 1,3 km vom Strand Batu Bolong entfernt. Wir sind immer zu Fuß zum Strand gegangen. Beim Fabricio haben wir für die gebuchte Zeit eine 125er Maschine ausgeliehen. Dies war sehr unkompliziert. 😊
Umgebung in Bali
Die ersten Tage haben wir einen entspannten am Strand gemacht. Um sich ans Klima sowie an die Mentalität zu gewöhnen. Sonne, Strand und surfen üben, was will man mehr. Bei einem Surf-Stand haben wir uns für 2 Stunden ein Surfboard ausgeliehen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, dennoch haben wir schnell gemerkt, wie anstrengenden die Sportart ist. Die Wellen sollte man genau im Blick haben und natürlich sollte man den Einheimischen nicht die Wellen „klauen“. Ebbe und Flut (Strömungsrichtung) sollten auch nicht vergessen werden, damit man beim Fallen ins Wasser nicht aufs Riff fällt. Wie ihr liest, gibt es einiges zu beachten. 1-2 x stand ich für einige Sekunden auf dem Board, bis mich die nächste Welle überrascht hat. Ich hatte nach meiner ersten Surf-Session den Muskelkater des Todes und Schürfwunden an beiden Beckenknochen, Schlüsselbein und Knien. Dennoch hat sich jede Sekunde auf dem Board gelohnt, eine wunderschöne Erfahrung.
Nach ca. 3 Tagen haben wir den ersten Ausflug unternommen. Durch den Kuta Verkehr sind wir in den Süden gefahren, Richtung Dreamland Beach und Pandawa Beach. Dort sind wir zum ersten Mal mit unserer Drohne geflogen. Thomas war so aufgeregt, aber es lief besser als gedacht.
Pandawa Beach
Dreamland Beach
Nach den beiden Stränden sind wir noch zum Pura Luhur Uluwatu gefahren.
Eine Tempelanlage direkt an der Klippe mit einer grandiosen Aussicht. In unseren Augen definitiv ein Besuch wert. Man muss nur einen Sarong (langes Tuch, welches zu einem Rock gebunden wird) tragen, ist im Ticketpreis mit inbegriffen. Männer sowie Frauen müssen es anziehen. Drohne fliegen ist nicht erlaubt.
Die Fahrt mit dem Roller ist kein Problem auf Bali. Man sollte nur den Linksverkehr beachten und sich einfach auf den Verkehr einlassen. Thomas ist die meiste Zeit gefahren. Es wird viel gehupt und es sieht alles sehr wirr aus, aber trotzdem kommen (meistens) alle heile an. Während der Fahrt hat uns ein Einheimischer auf die Schulter getippt und gefragt, ob wir Hilfe bräuchten beim Navigieren. Da ich als Beifahrer das Handy in der Hand hatte. Nach einem kurzen Gespräch während der Fahrt und einem fetten Grinsen auf dem Gesicht, ist er weitergefahren. Genau das sind die Erlebnisse, die uns bis heute im Kopf geblieben sind. Navigiert haben wir mit der offline Karte von Google Maps. Vorher einfach die Karte / Bereiche, die benötigt werden auf Reisen downloaden. Wir haben noch den internationalen Führerschein dabeigehabt. Die Polizei hat regelmäßig Touristen kontrolliert.
Natur / Einheimische
Was uns Besonders gefallen hat, war abseits der bekannten Touris- Spots, einfach die ungefilterte Natur. Viele Palmen, sattes Grün, Reisterrassen und viele freundliche Gesichter an den Straßen. An vielen Straßenrändern roch es nach Opfergaben. Straßen wurden für eine Zeremonie gesperrt und jeder hat geduldig gewartet, bis das Spektakel zu Ende war. Ohne Geschrei oder schlechter Laune. Mich haben besonders die glücklichen Kinder sowie die Offenheit der Menschen begeistert. Es gab keine Berührungsängste. Falls die Sprache nicht funktionierte, haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt. Es wird einem wieder vor Auge geführt, wie wenig man doch braucht, um glücklich zu sein.
Essen
Das Essen war sehr gesund und auch je nach Restaurant sehr europäisch angehaucht. Es gab viele Hippe Lokale, vor allem in Canggu und Ubud gab es gefühlt jede kulinarische Küche. Mir hat besonderes die Einheimische Küche gefallen zum Bsp. Nasi Goreng. Es gab viele Warungs (Garküche / einfaches Restaurant) die wir genutzt haben. Thomas hatte leider einmal Bali-Belly, aber durch meine gute Pflege war er schnell wieder fit.
Ubud
Nach wunderschönen 10 Tagen in der Ortschaft Canggu ging es weiter für uns nach Ubud. Wir haben uns für das Hotel Nau Villa ***** entschieden. Was sollen wir sagen, genau dort fingen die Flitterwochen nochmals an. Unsere Villa war der Wahnsinn. Ca. 140 cm² und ein Badezimmer welches draußen in der freien Natur war sowie ein eigener Pool. Im Hotelzimmer konnte ich unser Glück nicht fassen. Es war wunderschön. Die ganze Hotelanlage war ein Traum. Wir waren umgeben von Reisterrassen sowie dem Regenwald. Das Personal war von Anfang bis Ende sehr zuvorkommend und haben uns alle Wünsche erfüllt. Die nächsten Touren wurden alle vom Hotel organisiert. Das Honeymoon Special Paket laut dem Hotel Manager wurde wörtlich genommen. Alle Mahlzeiten haben wir uns ins Hotelzimmer liefern lassen, da wir anderweitig beschäftigt waren 😉
Mount Batur
Einer unserer Ziele in Bali, war einmal einen aktiven Vulkan besteigen. Da Ubud von der Lage optimal war, um einen Ausflug zum Mount Batur zu gestalten, haben wir uns diese Chance nicht nehmen lassen. Wir wurden um 2 Uhr morgens von unserem Fahrer Richtung Startpunkt am kleinen Dorf Toya Bungkah gebracht. Von da aus ging unsere Wanderung auf den Mount Batur los. Wir hatten einen privaten Guide (21-jährig). Die erste Information von ihm – er geht täglich den Vulkan rauf und runter. Diese Aussage hat mich schonmal sprachlos gemacht. Unten am Startpunkt war es schon recht frisch, aber wir konnten gar nicht so viel drüber nachdenken, weil wir jeweils eine Taschenlampe in die Hand gedrückt bekommen haben. Und dann ging es offiziell los. Es war ca. 3 Uhr morgens und stockdunkel.
Die ersten Meter waren harmlos, bis die erste richtige Steigung kam, ab da an wusste ich dies wird kein einfaches Unterfangen. Thomas wirkte noch sehr entspannt. Desto höher es ging, desto anstrengender wurde es. Bei der Hälfte vom Weg hatte ich Kreislaufproblematik. Mir war kotz schlecht. Thomas hatte weniger Probleme. Ich denke das Hauptproblem für mich war das Tempo, womit wir hoch gingen. Es wurde immer steiniger und mehrmals waren wir beide am Rutschen oder stolperten. Unser Guide machte keinen Anstand sich unserem Tempo anzupassen. Desto höher es ging, desto mehr war los auf dem Pfad. Mehrmals habe ich innerlich geflucht und dachte: „Was tun wir uns hier an?“
Aber als wir oben ankamen, überragte der Stolz. Unser Guide besorgte uns Tee und Kaffee. Wir waren ca. um 5 Uhr oben angekommen. Nun hatten wir eine andere Problematik, wir waren schweißgebadet und oben war es „arschkalt“. Wir hatten beide nur einen leichten Pulli an. Ich sag’s euch, das war eine Aktion.
Oben an der Vulkanspitze wurde es immer voller, im Minuten Takt kamen immer mehr Menschen an.
Dann endlich kam langsam die Sonne raus. In diesem Moment wussten wir, wieso wir den Vulkan bestiegen haben. Der Ausblick war wunderschön. Seht selbst ….
Nach dem Naturschauspiel mussten wir den ganzen Weg wieder runter, aber erst mal gab es Stau auf dem Weg. Viele wollten gleichzeitig runter. Der Abstieg war viel angenehmer und leichter dadurch, dass man alles sehen konnte. Verrückt welche Pfade wir rauf gewandert sind.
Zurück im Tal haben wir einen Halt zu den heißen Quellen gemacht. Da haben wir erstmals unseren Schlaf nachgeholt und sich einfach im Pool treiben lassen. Die Anstrengung ist uns dort definitiv von den Schultern gefallen.
Sanur
Am nächsten Tag wollten wir noch etwas vom östlichen Teil von Bali kennen lernen. Mit unserem gemieteten Roller sind wir nach Sanur gefahren. Ein kleines süßes Schifferdörfchen. Thomas wurde am Anfang nicht so warm mit der Ortschaft, aber nach einem Spaziergang direkt an der schönen Strandpromenade, entlang den Hotel sowie Restaurantketten, hat sich die Meinung schnell geändert. Es war alles etwas ruhiger, idyllischer. Man konnten den Windsurfern zu sehen. Es gab jeweils an den Strandzungen typische landesüblichen Sitzmöglichkeiten. Wir haben wunderschöne Stunden in Sanur verbracht und haben uns direkt am Strand massieren lassen. Es war großartig.
Ab Sanur aus kann man Touren nach Nusa Penida oder Nusa Lembogan machen.
Kochkurs
Unser Highlight von unserem Hotelaufenthalt in Ubud war das private Kochen mit dem Küchenchef. In der Lobby wurde für uns eine Theke aufgebaut mit allen Zutaten sowie den benötigten Küchenutensilien. Innerhalb 2 Stunden haben wir uns selbst einen 4 Gänge Menü kreiert und viel über die Gewürze und die balinesische Kochvielfalt gelernt. Das Beste war das Kosten unserer selbst gekochten Speisen.
Unser Fazit
Bali ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und konnten viel vom Süden von Bali besichtigen und erkunden. Uns haben vor allem die Menschen gefallen. Man spürt richtig die Surfer-Mentalität. Durch die offene Art war alles sehr einfach. Roller werden im Hotel gemietet, Essen und Trinken gibt es an jeder Ecke. Überall junge Erwachsene, die das gleiche Ziel haben – einfach eine geile Zeit erleben. Dies hat man besonders gespürt.
In unseren Augen hatten wir die perfekten Flitterwochen. Eine gute Mischung aus Lockerheit, Luxus, Aktion sowie Adrenalin und natürlich wunderschöne Strände / Landschaften die einem den Atem rauben.
Vorteile
Surf-Kultur die gelebt wird
Sehr offene und nette Menschen
Die Einheimischen haben gute Englischkenntnisse
Schmackhafte und günstige Küche
Wunderschöne Hotels
Nachteile
Viel Plastik und Müll abseits der Straßen
Es wird viel an den Straßenrändern verbrannt
Opfergaben gelangen ins Meer
Armut
Massentourismus an bestimmten Hotspots
Selten leere Strände
Langer Flug von Europa aus
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Die kleine Tropeninsel war für vier Tage unser Zwischenstopp, bevor es weiter nach Bali ging. Wir sind mit Singapur Airline von Frankfurt nach Singapur geflogen. Da wir einige Stunden vorher noch unsere Hochzeitsfeier ausgiebig gefeiert haben und dadurch kaum geschlafen haben, verging der Flug besonders schnell. Flugzeit beträgt ca. 12 Stunden. Bei der Airline haben wir unsere „Honeymoon“ Reise angemeldet. Ab dem Check-in wurden wir sehr nett Empfangen und an Bord wurden wir mit einer süßen Torte begrüßt und haben einige Geschenke erhalten (Kartenspiele, Teddybären, Schokolade…). Ein Flugbegleiter war extra für uns zuständig und unsere Sitzreihe wurde mit einem Sticker versehen, damit die anderen Mitarbeiter Bescheid wussten. Service sowie Gastronomie während dem Flug war super. So konnten die Flitterwochen starten.
Ausgangssituation
Dies war unsere erste Reise, die wir komplett ohne Reisebüro oder fremde Hilfe organisiert haben. Es war komplett individuell auf uns zu geschnitten. Genau in diesem Moment habe ich gemerkt, wie mir das Ganze organisieren und planen der Reiseroute gefällt und wie einfach doch alles funktioniert. Man muss sich nur mit der Thematik sowie dem Reiseland beschäftigen, aber genau so soll es doch sein, oder? Dafür das Singapur zu den teuersten Städten der Welt gehört, haben wir gute Schnäppchen ergattern können. Unser Hotel haben wir über booking.com gebucht.
Hotel und Lage
Wir haben uns für das Hotel Peninsula Excelsior Singapore **** entschieden. Unser Zimmer hatte direkten Blick auf das Marina Bay Sands Hotel. Die Lage war für uns ideal, direkt gegenüber hatten wir ein 7-Eleven. Da wir kein Frühstückspaket dazugebucht haben, haben wir morgens immer am 7-Eleven gefrühstückt. Fast 50 $ pro Person fürs Frühstück im Hotel, dafür waren wir dann doch zu geizig. Für die vier Tage haben wir uns ein Metro Ticket geholt. Dies ging ganz einfach am Automaten und wir haben eine schöne Metrokarte für die gebuchte Zeit erhalten.
Die ersten Stunden in Singapur
Nach unserer Ankunft mit dem Flugzeug haben wir unsere Koffer abgeholt und sind direkt Richtung Metro gegangen. Dafür das wir in einer Metropole gelandet sind, verlief alles sehr zivilisiert und ruhig zu. So etwas haben wir nicht erwartet. Alles war sehr gut beschriftet und wir kamen sehr gut zurecht. Was uns sofort aufgefallen ist, in der Metro hat niemand gesprochen und wir sind direkt «negativ» aufgefallen. Unsere Kommunikation haben wir auf das mindeste reduziert. Alle haben auf ihre Smartphones geschaut. Dies war sehr befremdlich.
Leider bin ich mal wieder ins Fettnäpfchen getreten. Typisch Steffi halt. Wir wussten das Kaugummi kauen verboten ist, aber das Trinken und Essen in öffentlichen Verkehrsmitteln auch nicht erlaubt ist, hatte ich nicht auf dem Schirm. Nach der langen Flugreise wollte ich meinen Durst stillen. Ihr hättet die Einheimischen sehen müssen, als ich die Wasserflasche aus meinem Rucksack rausgeholt habe. 😉 Direkt hatten wir ca. 2-3 Meter Sicherheitsabstand zwischen uns. Thomas war genauso sprachlos wie ich und da habe ich die Flasche lieber schnell wieder eingepackt. Gott sei dank ist nichts passiert. Es kam keine Polizei oder ähnliches 😀
Nach dem Einchecken im Hotel sind wir direkt spazieren gegangen und wollten die Umgebung erkunden um den Jetlag zu ignorieren.
Uns ist besonders die Sauberkeit aufgefallen. Kein Müll, Dreck oder Kaugummis auf dem Boden. Das einzige seltsame: es gab auch kaum Mülleimer. Singapur wird auch als „The Fine City“ (die Stadt der Bußgelder) bezeichnet. Nicht ohne Grund zählt Singapur zur saubersten Stadt der Welt.
Sehenswürdigkeiten
Da Bali eigentlich unser Hauptreiseziel war, haben wir uns mit Singapur als Stadt nicht so sehr beschäftigt. Dennoch haben wir mehr gemacht wie gedacht. Am ersten Tag haben wir es entspannt angehen lassen. Wir sind gemütlich durchs Quartier geschlendert und haben uns einfach treiben lassen.
Wir sind am Merlion (Fabeltier) vorbei gegangen. Ist das Wahrzeichen der Stadt. Halb Fisch, halb Löwe und ganz in weiß. Das Hotel Marina Bay Sands gehörte mit zu unseren ersten Zielen. Das Turmtrio ist ca. 200 m hoch und oben an der Spitze befindet sich eine riesige Dachterrasse mit einem Poolbereich. In der Nähe befindet sich die Lotusblüte des Art Science Museums. Das ganze Areal am Marina Bay ist sehr faszinierend. Abends haben wir halt in China Town gemacht. Dort haben wir gut und sehr günstig gegessen. Wartezeit fürs Restaurant «Harbin Beer» betrug ca. 15-30 min., aber das Warten hat sich gelohnt. Es war köstlich und mitten zwischen den ganzen Einheimischen sind wir dann endlich in Singapur angekommen.
In den nächsten Tagen haben wir halt gemacht in Little India, Arab Street, China Town, Gardens by the Bay, Sentosa Insel und dem Marina South Pier. Die Zeit verflog viel zu schnell.
Fazit
Uns hat es sehr gut gefallen. In unseren Augen eine sehr sichere und saubere Metropole mit einem perfekten Metro-Netzwerk. Wir waren jeden Abend in China Town in unserem heiss geliebten «Harbin Beer» Restaurant und haben dort günstig gegessen. Das einzige negative war die extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Raus aus dem Hotel und man war direkt nass geschwitzt. Dadurch hatte man noch mehr Lust auf einen Shopping Tag. Im großen und ganzen waren wir froh hier halt gemacht zu haben. Eine wunderschöne / interessante Stadt.
Empfehlung
Viel trinken
Kaugummi kauen verboten
Essen und Trinken nur in den bestimmten Bereichen gestattet
Luftige Kleidung anziehen (Baumwolle / Leine)
Keine Rauschmittel einnehmen bzw. mitbringen
Spaß haben und einfach die Zeit genießen
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Das Parookaville Festival gehört für uns definitiv zu den besten Festivals, die wir bisher besucht haben. Die Musikrichtung ist klar Dance / Electronic – und genau unser Ding. Über ein verlängertes Wochenende vom 19.07. bis 23.07.2018 waren wir in Weeze vor Ort und komplett in eine eigene Welt eingetaucht.
Das Konzept: Eine Stadt für Festival-Bürger
Was Parookaville so besonders macht, ist das durchdachte Konzept: Alle Ticketbesitzer gelten als Bürger von Parookaville – sogenannte „Citizens“. Jeder erhält einen eigenen Passport, in dem während des Festivals verschiedene Stempel gesammelt werden können. Unser erster Stempel? Natürlich direkt beim Eintritt aufs Festivalgelände – der Start in ein unvergessliches Wochenende.
Unsere Unterkunft befand sich auf Camp Site B, etwas ruhiger gelegen und nicht direkt an der Mainstage. Für uns perfekt! Ein großer Pluspunkt: Auf unserem Areal gab es direkt einen Penny-Supermarkt. Die Sanitäranlagen waren jederzeit sauber und ausreichend vorhanden – auf Festivals leider keine Selbstverständlichkeit. Bezahlt wurde überall mit Tokens (Wertmarken), die man an der „Bank“ eintauschen konnte.
Angebot
Neben den gesamten Musik-Acts wurde auch einiges geboten. Es gab einen großen Poolbereich, Bungeejumping, Riesenrad, genügend Essensbuden, Bars, Schminkstände, eine Kirche wo man heiraten kann, Sponsoring Areale, Radiocontainer 1Live, sowie genügend Sitzmöglichkeiten.
Warsteiner Parooka Church – Unsere Festival-Hochzeit
Da wir in diesem Jahr bereits standesamtlich geheiratet hatten und unsere kirchliche Hochzeit noch bevorstand, entschieden wir uns spontan für eine Trauung in der Warsteiner Parooka Church.
Ein Arbeitskollege von Thomas war ebenfalls auf dem Festival und hat diesen besonderen Moment komplett 10 Minuten lang gefilmt – eine wunderschöne Erinnerung für uns. Als Highlight bekamen wir sogar eine Urkunde, die heute einen festen Platz in unserem Fotoalbum hat.
Fun Fact: Man kann tatsächlich vor Festivalbeginn offiziell standesamtlich heiraten, inklusive Zeremonie. Die Trauzeugen sind prominente Gäste – wir finden diese Aktion einfach richtig cool!
Tattoo im „Jail“
Parookaville wäre nicht Parookaville ohne verrückte Ideen: Im Gefängnis („Jail“) konnte man sich tätowieren lassen. Thomas ließ sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen. Das Jahr 2018 hat für uns eine ganz besondere Bedeutung – nun trägt er ein PV-Motiv am linken Oberarm. Eine Erinnerung fürs Leben.
Unsere Gefühle
Wir hatten eine grandiose Zeit: Wir haben getanzt, gesungen, viel gegessen, gut getrunken, wunderbare Menschen kennengelernt und diese einzigartige, sorgenfreie Festivalatmosphäre einfach genossen.
Egal auf welchem Festival wir bisher waren – es gab nie Probleme oder Auseinandersetzungen. Alle feiern friedlich miteinander, unabhängig von Nationalität oder Herkunft. Davon könnte sich das reale Leben definitiv eine Scheibe abschneiden.
Einziger wirklicher Minuspunkt waren die An- und Abreisetage. Durch die riesige Menschenmenge kam es zu starkem Verkehr in Weeze und zu langen Warteschlangen an den Ein- und Ausfahrten.
Erschreckend war außerdem der Müll, besonders am Abreisetag. Vor allem Einwegmaterialien wie Zelte oder Grills wurden einfach zurückgelassen – ein Anblick, der nachdenklich stimmt.
Kleine Fakten über Parookaville
Kleine Fakten über Parookaville 2018
Über 250 DJs
Gesehene Acts u. a.: Armin van Buuren, David Guetta, Hardwell, Martin Garrix, KSHMR, Robin Schulz, Steve Aoki & Zedd
Rund 180.000 Besucher
Extreme Hitze & Dürre führten sogar zu Problemen mit dem Grundwasser
Die „Minibar“ mit kleinwüchsigen Shot-Ausschenkern sorgte medial für Kritik
Parookaville 2018 wird für uns für immer ein ganz besonderer Ort bleiben. Nicht nur wegen der Musik, der einzigartigen Festivalstadt oder der großartigen Stimmung – sondern wegen der Erinnerungen, die wir dort geschaffen haben. Momente, die bleiben, Menschen, die man nie vergisst, und dieses Gefühl von Freiheit, das nur Festivals auslösen können.
Da im Jahr 2018 unsere Hochzeit anstand, haben wir unsere Urlaubswünsche etwas angepasst und uns für einen kleinen Zwischenurlaub in Bayern entschieden. Bekannte von uns arbeiteten in einer wunderschönen Hotelanlage in Seeshaupt am Starnberger See – inklusive VIP-Betreuung. Dadurch fühlte sich der Aufenthalt fast wie Flitterwochen an. An dieser Stelle: Danke nochmal 😊
Hotel & Lage
Eine Woche verbrachten wir im The Starnbergsee Hideaway, das zu diesem Zeitpunkt gerade frisch eröffnet hatte. Das Hotel liegt idyllisch direkt am See und ist ein absoluter Ort der Ruhe. Wir hatten ein Doppelzimmer mit Frühstück gebucht und waren von Anfang an begeistert: stilvoll eingerichtete Räumlichkeiten, eine entspannte Atmosphäre und ein Frühstück, das mit viel Liebe zubereitet wurde. Hier war wirklich alles auf Erholung ausgelegt.
Von Seeshaupt aus starteten wir zu zahlreichen Ausflügen. Dank der Anreise mit dem eigenen Auto waren wir flexibel, nutzten aber auch gern die Bahn – vor allem für München. Die Direktverbindung von Seeshaupt nach München ist hervorragend. Besonders praktisch fanden wir das Bayern-Ticket, mit dem man günstig und unkompliziert durchs ganze Bundesland reisen kann.
München
Mit dem Bayern-Ticket ging es früh morgens direkt nach München. Vor Ort ließen wir uns einfach treiben: Olympiapark, Marienplatz und eine ausgedehnte Shoppingtour standen auf dem Programm. Besonders gefallen hat uns die gelungene Kombination aus historischen Gebäuden und modernen Geschäften – alt und neu in perfekter Symbiose.
Ein Stopp im Hofbräuhaus durfte natürlich nicht fehlen. Thomas war dort voll in seinem Element: gutes Essen und noch besseres Bier 😉 Nach der Stärkung ging es weiter in die Säbener Straße. Für mich als Köln-Fan kein ganz leichter Moment – aber was tut man nicht alles für den Mann. Ihn glücklich zu sehen, war es wert. Danach traten wir zufrieden die Rückfahrt nach Seeshaupt an.
Starnberger See
Unser Urlaubsort Seeshaupt liegt in Oberbayern und zählt rund 3.300 Einwohner. Ein ruhiger, charmanter Ort, perfekt zum Abschalten. Besonders gern waren wir im Lido direkt am See essen. Der breite Steg lädt zu ausgedehnten Abendspaziergängen ein, bei denen man wunderbar zur Ruhe kommt. Alles in allem: eine Gegend, die Erholung fast garantiert.
Bad Tölz
Bad Tölz wollte ich Thomas unbedingt zeigen. Die Stadt liegt an der Isar, hat etwa 19.000 Einwohner und eine wunderschöne Altstadt. Besonders beeindruckt hat uns die Heilig-Kreuz-Kirche auf dem Kalvarienberg. Von dort oben genießt man einen traumhaften Blick auf die Berge und die Stadt. Beim Abstieg landet man automatisch in der Marktstraße – perfekt für einen gemütlichen Stadtbummel. Bad Tölz liegt rund 50 Kilometer von München entfernt und ist absolut einen Besuch wert.
Garmisch-Partenkirchen
In Garmisch-Partenkirchen parkten wir am Olympia-Skistadion und wanderten von dort zur Partnachklamm – ein echtes Naturhighlight. Anschließend ging es hoch hinaus auf die Zugspitze. Unten hatten wir noch angenehme 20 °C, oben auf 2.962 Metern erwarteten uns frische 4 °C. Zum Glück hatten wir unsere Pullis dabei. Bei klarer Sicht entstanden tolle Fotos, bevor es wieder nach unten ging. Den restlichen Tag verbrachten wir wandernd in der Natur – und merkten dabei, wie selten wir uns im Alltag dafür Zeit nehmen.
Bamberg – Ein Stück Heimatgefühl
Da Bamberg auf unserem Heimweg lag, war ein Stopp Pflicht. Teile meiner Familie stammen aus der schönen Studentenstadt, und ich verbinde viele besondere Erinnerungen mit diesem Ort. Diese Eindrücke wollte ich Thomas unbedingt zeigen – und Bamberg hat auch ihn sofort begeistert.
Fazit
Unser Bayern-Trip war sportlich, abwechslungsreich und geprägt von vielen Spaziergängen und Wanderungen. Er hat uns einmal mehr gezeigt, wie viele wunderschöne Ecken Deutschland zu bieten hat. Natürlich reizt es uns, die große weite Welt zu entdecken – aber man sollte nie vergessen, dass auch in der eigenen Heimat beeindruckende Momente entstehen können. Kulinarisch war der Urlaub ein Genuss, die Landschaft traumhaft und das Bier… nun ja, auch sehr gut 😉
Ein Plan, viel Fernweh und garantiert ein ungeplantes Abenteuer.
Alle guten Dinge sind wohl drei. Ägypten reizt immer wieder mit einem wahnsinnigen guten Preisleistungsverhältnis und durch die Sonnengarantie ist es fast zu jeder Reisezeit eine perfekte Urlaubsalternative. Diesmal waren wir im September in Hurghada.
Hotel & Lage
Wir haben uns für das Jaz Aquamarine Resort ***** entschieden. Wir müssen zugeben, uns hat es sehr gut gefallen. Es gab extra Bereiche nur für Erwachsene (Adults Only), was wir genossen und großzügig in Anspruch genommen haben. Im Restaurantbereich gab es auch extra Abschnitte nur für Erwachsene (wurde klar abgegrenzt). Die Anlage war sehr schön und weitläufig. Natürlich sehr gepflegt, wie bis jetzt alle Anlagen in Ägypten die wir besuchen durften. Das Buffet war sehr groß und vielseitig.
Dadurch, da wir schon öfters in Ägypten waren, haben wir beschlossen Kairo zu besichtigen.
Wir hatten einen großartigen Reiseveranstalter, der unsere ganzen Ausflüge sowie die Kairo Flugreise organisiert hat. Der Start des Kairo Abenteuers hatte aber einen „kleinen“ hacken. 😊
Aber alles von Anfang an …
Wir hatten eigentlich die Air Cairo gebucht und am Flughafen in Hurghada um ca. 6 Uhr wurden uns vor dem Eingangsbereich anonyme Flugtickets in die Hand gedrückt und alles typisch ägyptisch sehr hektisch Richtung Check-in geleitet. Gut, dass wir in einer riesigen Gruppe waren. Zuallererst haben wir uns nichts weiter dabei gedacht, wollten dann einchecken, was aber irgendwie auch nicht nötig war. Alles war sehr komisch 😉
Dann standen wir plötzlich am Schalter und hatten zwei Flüge zur Auswahl mit ca. 5 min Unterschied in der Boarding Zeit. Eines mit der Air Cairo und eines ohne Flugnummer. Beides ging nach Kairo, aber auf unseren Tickets stand keine richtige Flugnummer, geschweige denn unsere Passagierdaten. Nach langem diskutieren mit der Gruppe und dem Zuständigen Kollegen sind wir einfach den Anweisungen des Personals gefolgt. Los ging es Richtung Flugplatz, Richtung einer Propeller Flugzeugmaschine …
Ihr hättet Thomas Gesichtsausdruck sehen sollen und natürlich der anderen Passagiere. Ich dachte mir nur, dass ist nicht die Air Cairo und musste mir einen Lachanfall verkneifen. Wir taten zwar auf cool, aber etwas unwohl war es uns schon. Nun ja, Ende vom Lied wir sind eingestiegen und was soll ich sagen es war einfach nur Top. Beinfreiheit sowie die Versorgung im Flug waren grandios. Unsere Beine konnten wir komplette austrecken und berührten dennoch nicht den vorderen Sitznachbarn und die Sandwiche und die Getränke für die kurze Flugzeit ca. 1 Stunde waren ausreichend. Personal war sehr freundlich und sehr aufmerksam. Die Landung war etwas holprig, aber wir sind heile angekommen.
Kairo
Die Stadt ist eine Metropole, wirklich ein grossflächiges Areal was sich am Nil erstreckt (konnte man sehr gut aus dem Flug beobachten). Einwohnerzahl beträgt ca. 22 Millionen (Stand 2023) und zählt aktuell zur grössten Stadt Afrikas. Was uns direkt aufgefallen ist über die ganze Stadt hing ein leichter Smog. Durch die Hitze sowie dem Sand hatte es dennoch etwas mystisches.
Unser erster Halt war die Zitadelle von Saladin und gehört zum UNESCO Kulturerbe. Als Frau musste ich für die Muhammad Ali Pascha-Moschee mir eine Burka anziehen (für 1 Dollar damals, habe ich mir dies ausgeliehen). Die Moschee gehört zur grössten in Kairo. Höhe des Gebäudes ca. 52m und die Turmhöhe der beiden Minarette beträgt 82m. Es war ein schönes Erlebnis. Der Zuständige Reiseleiter hat die Religion Islam und die dazugehörigen Glaubensansätze sehr gut erklärt.
Danach ging es mit der privaten Tour (wir waren insgesamt 4 Leute) zu den Pyramiden von Gizeh und haben uns die Sphinx angesehen. Uns haben die Pyramiden eher gefallen, sehr faszinierend. Die Pyramiden zählen seit 1979 zum Weltkulturerbe. Um alle 6 Pyramiden auf einmal zu sehen, habe wir für einige Dollar eine Kamel Tour für 1 Stunde durch die Wüste gemacht. Dies war mein persönliches Highlight. Es sind wunderschöne Aufnahmen entstanden und wir haben einfach nur die Ruhe genossen.
Daraufhin ging es ins Ägyptische Museum. Es ist eine wichtige und sehr interessante Sache, aber innerhalb der 2 Stunden war es eine komplette Reizüberflutung an Informationen. Danach qualmte mir wortwörtlich der Kopf, aber wenn Menschen Interesse an der ganzen Geschichte von Ägypten sowie dem Alten Ägypten haben ist es die richtige Anlaufstelle. Es ist auch eine Neueröffnung im Jahr 2023 geplant.
Dieser Tag war echt wunderschön, aber durch die Hitze auch sehr anstrengend. Falls ihr so einen Ausflug vorhabt, denkt an genug Flüssigkeitsaufnahme (Wasser), Sonnencreme und einer Kopfbedeckung.
Quad-Tour / Katamaran / Old Hurghada
Die restlichen Urlaubstage waren eine schöne Abwechslung von Ruhe und jeweils verschiedenen Ausflügen. Da wir die gewünschte Leistung in Kairo nicht bekommen haben, waren die restlichen Ausflüge alle inklusive vom Reiseleiter. Die Quad-Tour ging 1 Stunde lang durch die Wüste, wo wir halt gemacht haben in einem Beduinendorf, dort gab es einheimisches Tee oder Kaffee zur Auswahl. Sand war nach diesem Ausflug in jeder kleinsten Ritze vorhanden. 😉
Die Katamaran Tour begann in El Gouna am Hafen und wir waren einen halben Tag auf dem Meer. Essen und trinken war inklusive, sowie 3x Schnorchel Spots. Grade die Ausflüge am Roten Meer sind immer wieder eine Reise wert, an diesem Tag hatten wir Glück, das Katamaran war mit ca. 7-8 Personen besetzt. Die Crew war super und wir hatten eine Menge Spaß.
Beim letzten Ausflug haben wir etwas von der alten Stadt in Hurghada besichtigt. Wir waren im Papyrus sowie im Parfümladen, haben einen kleinen Ausflug am Marina Boulevard von Hurghada gemacht. Ein besonderer Abschnitt extra für Touristen mit Security und Kontrollen an Eingangs- sowie Ausgängen. Die El Mina Moschee wurde auch besichtigt. Es war genau das Gegenteil von der Mosche in Kairo, hatte aber auch etwas. Dort gilt das gleiche für Frauen, ich musste mir eine Burka ausleihen. Zur guter letzt waren wir auf einem Obstmarkt.
Neue Eindrücke von Ägypten
In diesem Urlaub haben wir Ägypten von seiner kulturellen Seite kennengelernt. Wir haben viel über die interessante Religion gelernt und das Islam sowie Islamismus zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind. Unsere Vorurteile wurden widerlegt, die Religion ist nicht das Problem, sondern die vereinzelten Personen …. Auf jeden Fall können wir einen Urlaub in diesem schönen Land empfehlen. Ägypten hat viele Facetten und besteht nicht nur aus Wüste.
Ein Plan, viel Fernweh und garantiert ein ungeplantes Abenteuer.