Endlich wird es wieder Zeit für ein Blogbeitrag. Da in den letzten Monaten privat viel passiert ist, hatte ich leider nicht den Kopf dafür.
Nun ist etwas Ruhe eingekehrt und das neue Jahr möchte ich mit meinen neuen Vorsetzen starten.
Das heißt: mich mehr auf meiner Homepage zu verwirklichen und selbst nach der Arbeit versuchen Blog-Beiträge zu schreiben. Es sollte keine Ausreden mehr geben… Also los geht’s!
Da wir so viele Erinnerungen auf der Festplatte rum liegen haben, geht es diesmal weiter mit Ägypten.
Dieses Land bietet so viele Facetten, egal ob Kultur, Religion, Essen oder einfach nur die wunderschöne Natur – vor allem das Meer mit großartigen Schnorchel Spots.
Wir waren zum ersten Mal im März in Ägypten und ich muss sagen, abends wurde es wirklich „frisch“. Als Sommerkind darf ich das sagen.
Die Temperaturen tagsüber betrugen 23°C – 28°C, abends waren es nur 20°C – 22°C. Diesmal haben wir uns für das vier Sterne Hotel Jungle Aqua Park in Hurghada entschieden. Da wir zwei Wochen Urlaub hatten, wollte wir etwas mit Wetter Garantie. Somit sind wir nochmals in Ägypten gelandet.
Hotel
Die Anlage war weitläufig, hatte viele Pools (beheizt und nicht beheizt) einen eigenen Wasserpark mit einer 35.000 m² Fläche. Gastronomisch wurde man mit allen kulinarischen Sinnen verwöhnt, es gab eine Italienische, deutsche, asiatische, arabische Ecke. Das Beste war die Dessertecke, es war wirklich eine Sünde 😊
Diesmal haben wir nur einen richtigen Ausflug gebucht. Einen Schnorchel Trip auf die Insel mit gefühlt drei Namen (von jedem Blickwinkel hieß die Insel anders…).
Giftun Inseln oder auch Mahmya oder Paradise Inseln genannt. Bei unserem Anbieter wurde die Insel mit dem Namen Mahmya verkauft.
Das einzige wo wir uns im Nachhinein ärgern, wir sind nur für 30 min. auf die Insel gekommen, ohne Sonnenschutz, Liegen oder Ess- oder Getränkemöglichkeit. Dadurch war der Ausflug so billig. Spaß hat es dennoch gemacht. Es sind tolle Selfies entstanden, die natürlich nur für unsere Augen bestimmt sind 😉
Obwohl man sich am Roten Meer befindet, denkt man wirklich man wäre in der Karibik gelandet. Der weiße feine Sandstrand und das kristallklare türkisfarbene Meer lassen in unseren Augen keine Wünsche offen.
Die Schnorchel-Spots waren typisch ägyptisch, leider gibt es gefühlt Jahr zu Jahr immer weniger Korallen. Dennoch finden wir bietet grade Ägypten die besten Möglichkeiten fürs Schnorcheln an. Die Wasserqualität ist grade morgens ein Traum.
Zeitvertreib
Im Hotel haben wir die Zeit sehr gut mit dem hoteleigenen Wasserpark rumbekommen. Da konnten wir uns wieder wie kleine Kinder fühlen. Nach zwei Stunden waren wir beide meistens k.o und dann hieß es etwas entspannen, soweit es natürlich mit Thomas geht. Sein Akku geht selten Richtung 0.
Abends haben wir meistens Spiele-Abende durchgeführt. Kniffel, Skip-Bo und Phase 10 war immer hoch im Kurs. Die Cocktails waren wirklich sehr gut, dass ist eher Seltenheit in Ägypten. Thomas blieb bei Cuba Libre und mein Kellner hat einen Butterfly gemixt > Rum/Cola mit Maracuja. Es war himmlisch.
Da die Senzo Mall gefühlt um die Ecke lag, waren wir dort 1-2x. Es ist nett anzusehen, aber richtig shoppen waren wir nicht. Was sehr schön war, es gab eine kostenloses Transfer-Service von Einheimischen vom Hotel zur Senzo-Mall. Es war nur ein Trinkgeld erwünscht und durch die gute Stimmung war dies kein Problem.
Vorsicht geboten
Falls man den Weg zu Fuß gehen will, dies ist auch kein Problem, man sollte nur auf Wertsachen (Portemonnaie, Kamera etc.) aufpassen, weil plötzlich auf dem Bürgersteig viele Kinder oder Bettler aus dem Nix auf einen zukommen und natürlich versuchen etwas Kleingeld zu ergattern. Deswegen sind wir nicht gerne zu Fuß den Weg gegangen, sondern sind gerne auf den kostenlosen Shuttle umgestiegen.
Fazit von Ägypten
Ägypten ist immer eine Reise wert. Natürlich sollte man bedenken, es ist nicht so warm, wie im Sommer oder Herbst. Grade für Ausflüge Rund um Kairo & Luxor ist es die optimale Zeit. Es waren auch nicht viele Touristen vor Ort. Die erste Woche Ende März war sehr leer, erst Anfang April hat es sich etwas gefüllt.
Ein Plan, viel Fernweh und garantiert ein ungeplantes Abenteuer.
Ein Städtetrip nach London stand schon lange auf unserer Wunschliste. Nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen und eine Vollzeitstelle angetreten hatte, wollte ich meiner Schwester etwas ganz Besonderes zum Geburtstag schenken. Da sie Ende November Geburtstag hat, entschieden wir uns für eine Überraschung: ein Kurztrip nach London.
Bustour
Über Mango Tours fanden wir ein gutes Angebot: „One Day in London“. Wir fuhren Freitagabend los, hatten am Samstag ab ca. 08:30 Uhr den ganzen Tag Zeit in London und traten gegen 23:00 Uhr die Rückfahrt Richtung Köln an. Ich kann euch sagen – wir waren ratsch am Arsch, um es mal auf gut Deutsch zu sagen 😅. Trotzdem war es etwas ganz Besonderes und die Überraschung ist vollkommen geglückt.
Es war unser erster gemeinsamer Schwestern-Trip mit Thomas und wir haben die gemeinsame Zeit wirklich sehr genossen.
Ankunft & Sightseeing
In London angekommen, starteten wir unsere Tour mit einem Spaziergang am Big Ben und der Westminster Abbey. Nach einer kurzen Überlegung, wie wir den Tag am besten nutzen, holten wir uns direkt Metro-Tickets, um flexibel zu bleiben. Meine Schwester suchte sich ein paar Sehenswürdigkeiten aus – und los ging’s!
Unser erster Halt war der Buckingham Palace. Danach ging es weiter zur berühmten Tower Bridge, wo wir einige schöne Fotos machten und ein Stück an der Themse entlang spazierten. Trotz der Metro-Tickets waren wir erstaunlich viel zu Fuß unterwegs. Die Zeit verging wie im Flug.
Als die Dämmerung einsetzte, ging es für uns zum Piccadilly Circus, um in der Oxford Street zu shoppen und etwas Leckeres essen zu gehen. Mich persönlich erinnerte der Platz stark an den New Yorker Times Square: unzählige Menschen, ein riesiges Treiben und – kurz vor Weihnachten – alles festlich geschmückt.
Direkt gegenüber vom Platz entdeckten wir ein Angus Steakhouse. Dort habe ich zum ersten Mal frittierte Süßkartoffel-Pommes gegessen – und seitdem bin ich ein absoluter Junkie danach 😄. Gut gestärkt ging es für uns weiter.
London bei Nacht
Da es bereits Dezember war, sanken die Temperaturen am Abend schnell und es wurde richtig kalt. Also machten wir uns auf den Weg zum London Eye. London erstrahlt abends in einem ganz besonderen Licht – die Sehenswürdigkeiten bekommen dann einen ganz eigenen Flair. Der Unterschied zwischen Tag und Nacht hat uns total fasziniert.
Trotz der Kälte spazierten wir noch ein wenig durch die Stadt, um diese besonderen Momente richtig aufzusaugen. Unser Treffpunkt war um 22:00 Uhr am Big Ben, von wo aus wir noch eine einstündige Busfahrt machten.
Im warmen Bus angekommen, holte uns die Müdigkeit des Tages ein. Thomas war der Einzige, der tapfer die Augen offen hielt. Meine Schwester und ich machten es uns im hinteren Bereich des Busses gemütlich – und schliefen sofort ein.
Fakten
London Eye Wahrzeichen von London, ca. 135 m hoch und das höchste Riesenrad Europas. Fahrtdauer: ca. 30 Minuten, pro Gondel ca. 25–28 Personen.
Tower Bridge Straßen- und Klappbrücke über die Themse, eröffnet 1894. Der Schiffsverkehr hat immer Vorrang.
Piccadilly Circus Bekannte Straßenkreuzung im Londoner West End, Fertigstellung 1819. Wird oft als „englischer Times Square“ bezeichnet und ist Treffpunkt für Jung und Alt.
Big Ben Uhrturm, eröffnet 1859, ca. 96 m hoch. Gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Westminster Abbey Eine der bekanntesten Kirchen Londons. Hier werden Könige gekrönt und beigesetzt. Höhe ca. 69 m.
Hyde Park Öffentliche Grünanlage mit ca. 4.000 Bäumen, Rosengärten und einem großen See. Zur Weihnachtszeit findet dort eine große Weihnachtskirmes statt.
Oxford Street Eine der bekanntesten Shoppingstraßen Londons, ca. 2 km lang. Sehr hohe Verkehrsbelastung, besonders am Wochenende. Zwischen 7:00 und 19:00 Uhr sind aufgrund neuer Regelungen keine Autos und LKWs erlaubt.
Fazit
Trotz des extremen Schlafmangels war dieser Trip etwas ganz Besonderes. Wir drei haben die gemeinsame Zeit sehr genossen und viele schöne Erinnerungen gesammelt. London ist eine unglaublich faszinierende Stadt, die so viel zu bieten hat. Beim nächsten Besuch würden wir uns allerdings definitiv ein paar Tage mehr Zeit nehmen, um alles in Ruhe zu entdecken und noch tiefer in das Londoner Flair einzutauchen.
Ein Plan, viel Fernweh und garantiert ein ungeplantes Abenteuer.
Bei diesem Urlaub habe ich Thomas freie Hand gelassen – ich wusste kurz vor Abflug nicht einmal, wohin es überhaupt geht. Wir hatten lediglich ein Budget festgelegt und waren uns einig, dass wir gerne ins Warme möchten. Daraufhin hat er die komplette Reise organisiert.
Umso größer war meine Überraschung, als er mir etwa eine Woche vor Abflug unser Reiseziel „gebeichtet“ hat: die Dominikanische Republik. Es ging tatsächlich für uns in die Karibik! Nach dieser Nachricht habe ich natürlich sofort alle angerufen – Eltern, Geschwister und Freunde. Allerdings wussten sie längst Bescheid. Thomas kann Geheimnisse normalerweise nicht lange für sich behalten. Deshalb hat es mich umso mehr überrascht, dass er diese Überraschung so lange geheim halten konnte 😄
Unser längster Flug
Für uns beide war es bis dahin die längste Flugreise. Es ging mit einem Direktflug von Eurowings nach Puerto Plata, mit einer Flugzeit von etwa zehn Stunden. Schon bei der Ankunft wurden wir von Palmen und karibischem Flair empfangen. Die Menschen wirkten sofort sehr lebensfroh, ihre gute Laune war einfach ansteckend.
Hotel & Lage
Mein Mann hatte für uns das Hotel Riu Bachata gebucht – und es war einfach wunderschön. Es gab wirklich nichts auszusetzen: eine tolle Lage, eine schöne Hotelanlage und ein goldgelber Strand direkt vor der Haustür. Besonders spannend war, dass unser Hotel direkt am Anlegeplatz für Kreuzfahrtschiffe lag. Zweimal pro Woche hatten wir das Vergnügen, die Queen Mary 2 von unserem Aussichtspunkt aus begrüßen zu dürfen – definitiv eines der Highlights unseres Aufenthalts.
Auf unserem Zimmer standen drei verschiedene Alkoholsorten bereit: Rum, Vodka und Whisky. Das Hotel entschuldigte sich sogar dafür, dass die Flaschen nur alle zwei Tage aufgefüllt wurden – wir reden hier von drei vollen Flaschen alle zwei Tage. In diesem Urlaub ist Thomas zum absoluten Cuba-Libre-Junkie geworden, was ich ihm bei den hervorragend gemixten Cocktails absolut nicht verübeln kann.
Ausflüge in Puerto Plata
In jedem Land, das wir bereisen, möchten wir auch etwas über die Kultur und die Lebensweise der Menschen erfahren. Deshalb haben wir uns für zwei Ausflüge entschieden: einen kulturellen Sightseeing-Tag und einen Action-Tag zu den Wasserfällen von Damajagua.
Beim ersten Ausflug besuchten wir eine Pflanzenfarm sowie eine Kakaofarm. Natürlich durfte auch die Besichtigung der Zigarrenherstellung nicht fehlen. Bevor es zurück ins Hotel ging, machten wir noch einen Halt in Puerto Plata City. Wir wurden im Vorfeld über die hohe Kriminalitätsrate informiert – an fast jedem Haus waren Gitterstäbe zu sehen. Dennoch fühlten wir uns zu keiner Zeit unsicher oder unwohl. Unsere Guides gaben sich große Mühe, und der Tag war sehr informativ.
Action pur: Damajagua & Playa Grande
Der zweite Ausflug war das komplette Gegenteil von ruhig. Zunächst machten wir Halt an der Blauen Lagune (Lago Azul), wo man mit einer Seilrutsche aus etwa zehn Metern Höhe in den kristallklaren See springen konnte. Thomas war natürlich voll in seinem Element. Anschließend ging es weiter zum Playa Grande Beach, der als einer der schönsten Strände im Norden der Dominikanischen Republik gilt.
Mein persönliches Highlight folgte zum Schluss: die 27 Wasserfälle von Damajagua. In unserer Tour waren sieben Wasserfälle enthalten. Zuerst kletterten wir die Wasserfälle hinauf, um später Etage für Etage ins kühle Nass zu springen. Es war einfach genial! Beim nächsten Mal haben wir uns fest vorgenommen, alle 27 Wasserfälle zu machen. Für den Anfang war es aber ein perfekter Einstieg. Müde, aber überglücklich und mit einem breiten Grinsen im Gesicht ging es zurück ins Hotel.
Hochseeangeln – eher nichts für mich
Thomas zuliebe haben wir außerdem eine Hochseeangel-Tour gemacht. Schnell merkte ich allerdings, dass das ständige Auf und Ab in der kleinen Schiffskabine nichts für mich ist. Kurz gesagt: Ich habe die Fische gefüttert 😄 Danach konnten die Männer in Ruhe angeln. Für mich steht fest, dass ich so einen Trip wohl nicht noch einmal mitmachen werde – aber Thomas war glücklich, und das zählt.
Wissenswertes über Puerto Plata
Puerto Plata liegt im Norden der Dominikanischen Republik und hat etwa 158.000 Einwohner.
In dieser Region werden Kaffee, Kakao und Zuckerrohr angebaut.
Die Blaue Lagune liegt zwischen dem San-Juan- und dem Nagua-River in der Stadt Cabrera.
Die Lagune El Dudu ist ein tropischer Naturgarten und beherbergt unter anderem eine Taíno-Höhle.
Fazit
Wir haben unsere 13 Tage vor Ort sehr genossen. Die Menschen sind unglaublich lebensfroh und stecken mit ihrer positiven Energie einfach jeden an. Überall hört man Musik, sieht Tanz – Rhythmusgefühl gehört hier zum Alltag.
Da wir im November angereist sind, hatten wir großes Glück mit dem Wetter: tagsüber Sonne, abends meist Gewitter und vereinzelte Schauer. Trotzdem gab es kaum Tage mit komplett strahlend blauem Himmel – es war oft etwas diesig, was an der hohen Luftfeuchtigkeit lag.
Für uns ist die Dominikanische Republik auf jeden Fall eine Reise wert. Wer dieses spanisch-karibische Flair liebt, ist hier genau richtig.
Ein Plan, viel Fernweh und garantiert ein ungeplantes Abenteuer.
Thomas überrascht mich gerne mit spontanen Trips. Diesmal ging es in die Stadt der Liebe – Paris! Die Überraschung ist auf jeden Fall geglückt. Durch eine Vergünstigung über die Telekom hatte er ein Hotel inklusive Parkplatz gebucht.
Los ging es direkt nach meiner Arbeit. Der einzige große Vorteil am Schichtdienst: Durch Überstunden kann man sich das Wochenende ganz leicht verlängern – ganz ohne extra Urlaub zu nehmen. Unsere Autofahrt verging wie im Flug.
Hotel & Lage in Paris
Wir übernachteten in einem sehr kleinen und schnuckeligen Hotel: „Alpha Paris Eiffel by Patrick Hayat“. Es war süß und passte perfekt zur Situation. In unserem Zimmer stand im Grunde nur das Bett, links und rechts gefühlt jeweils nur ein Meter Platz, dazu ein kleines Bad und ein Fernseher.
Das Frühstück war typisch französisch, so wie man es sich vorstellt: Orangensaft, Croissants, Baguette, Käse und mehr.
Die Lage des Hotels war optimal. In nur 300 Metern Entfernung befand sich die nächste Tram-Station, wodurch wir sehr flexibel waren und vor Ort kein Auto brauchten. Paris lässt sich hervorragend zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Dank meiner Sportuhr konnten wir unsere Aktivität genau verfolgen – locker 30.000 Schritte pro Tag.
Sehenswürdigkeiten in Paris
Die Stadt hat unglaublich viel zu bieten. Die klassischen Sehenswürdigkeiten durften natürlich nicht fehlen: Eiffelturm, Louvre, Notre-Dame, Triumphbogen und La Défense. Auch die Sacré-Cœur sowie die Moulin-Rouge-Straße haben wir besucht.
Abends unternahmen wir eine Bootstour, besonders gefallen haben uns jedoch die langen Spaziergänge entlang der Seine.
Ein kleiner Minuspunkt: Die Stadt ist stellenweise sehr dreckig und erinnert in manchen Ecken etwas an Köln. Die bekannten Hotspots sind gepflegt, aber abseits davon… naja.
Frankreich ist bekannt für seinen starken Nationalstolz, und das merkt man auch im Umgang mit anderen Sprachen. Da wir kaum Französisch sprechen und meist Englisch genutzt haben, sind wir nicht immer auf Begeisterung gestoßen. Manche Blicke sagten mehr als tausend Worte.
Flair
Man merkt sofort, dass man sich in der Stadt der Liebe befindet – besonders in der Nähe des Eiffelturms. Überall sah man Heiratsanträge, Hochzeitsshootings oder einfach verliebte Paare, die ihre Liebe offen zeigten. Es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, die wir sehr genossen haben.
Am 15.04.2019 schwere Schäden durch einen Großbrand
Bauzeit: 1163–1345 (eines der frühesten Kirchengebäude)
Türme aus Naturstein, je 69 m hoch
Kirchenschiff: 130 m lang, 48 m breit, 35 m hoch
Platz für ca. 10.000 Personen
Louvre
Besucherzahl: ca. 9,6 Millionen jährlich
Kunstmuseum im historischen Louvre-Palast
Ehemalige Residenz französischer Könige
Lage: rechtes Ufer der Seine
Eröffnung: 1793
Sammlung: über 380.000 Objekte
Moulin Rouge
Ca. 850 Sitzplätze
Varieté im Stadtteil Montmartre (Place Blanche)
La Défense
Ca. 3 Millionen Quadratmeter Bürofläche
Modernes Hochhausviertel westlich von Paris
In 12 Sektoren unterteilt
Größte Bürostadt Europas
Triumphbogen
Wahrzeichen der Stadt, gelegen an der Place Charles-de-Gaulle
Freistehendes, torförmiges Bauwerk
49 m hoch, 45 m breit, 22 m tief
Baubeginn: August 1806
Fertigstellung: Juli 1836
Unser Fazit – Paris lohnt sich immer
Paris würden wir jederzeit wieder besuchen. Die Stadt ist vielseitig, bunt und lebendig. Wir haben uns sehr wohlgefühlt und die Mischung aus Sehenswürdigkeiten, Spaziergängen und interessanten Lokalen sehr genossen. Die Preise sind etwas höher als in Deutschland.
Mein Tipp: Probiert unbedingt Apple Schweppes in Paris – leider gibt es dieses Getränk bei uns nicht.
Ein Plan, viel Fernweh und garantiert ein ungeplantes Abenteuer.
Nach einigen schönen Urlauben hatten wir das Bedürfnis, einfach mal wieder richtig feiern zu gehen. Wir beide waren bis dahin noch nie auf einem Festival. Ein Teil meiner Familie lebt in Bamberg, und ganz in der Nähe sollte ein neues Open-Air-Event stattfinden: das Open Beatz Festival.
Mein Onkel erzählte uns, dass dafür ordentlich Werbung gemacht wird – und da er unseren Musikgeschmack kennt, musste er direkt an uns denken. Da wir unser langes Wochenende sowieso im Süden verbringen wollten, passte das Ganze wie die Faust aufs Auge. Nach kurzer Recherche kauften wir uns Tickets für drei Tage.
Das Camping-Areal war leider schon ausgebucht, also entschieden wir uns für ein kleines Hotel in Herzogenaurach. Das Witzige daran: Genau dieses Hotel hatten auch die Veranstalter gebucht. So saßen wir jeden Morgen mit den Organisatoren im selben Frühstücksraum und konnten gefühlt einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen.
VIP Bereich
Essen und Getränke waren im VIP-Ticket bereits enthalten. Große Erwartungen hatten wir ehrlich gesagt nicht – umso überraschter waren wir, als wir unser VIP-Areal betraten. Thomas legt großen Wert auf saubere und gut erreichbare Toiletten – beides konnten wir mit einem klaren Ja abhaken.
Das Buffet wechselte sowohl mittags als auch abends täglich, alle Getränke waren inklusive und einige DJs kamen nach ihren Auftritten sogar in die VIP-Lounge. Näher am Line-up konnten wir kaum sein. Preis-Leistung: absolut stimmig.
Zum Line-Up
Da das Festival noch ganz am Anfang stand und längst nicht so bekannt war wie zum Beispiel Tomorrowland, war das Line-up überschaubar. Trotzdem gab es eine tolle Mainstage, mehrere kleinere Bühnen, ein Riesenrad – und bei der Lichtershow wurde definitiv nicht gespart.
Lage
Die Lage des Festivals war einfach top: links und rechts nur Felder – wir waren gefühlt mitten im Nirgendwo. Vom Hotel aus liefen wir knapp 20 Minuten bis zum Gelände. Unterwegs begegneten uns vereinzelt Bauern oder Fahrzeuge mit großen Wassertanks auf der Ladefläche. Zuerst dachten wir uns nichts dabei.
Als die Temperaturen jedoch täglich stiegen, wurden wir eines Besseren belehrt: Die Bauern kühlten uns mit riesigen Schläuchen (fast wie Feuerwehrschläuche) ab. Eine absolut grandiose Aktion! Man merkte sofort, dass die Einheimischen das Festival gutheißen. Alle waren freundlich, entspannt und gut gelaunt – was die gesamte Atmosphäre noch schöner machte.
Rückblickend
Ein überschaubares Festival mit großem Potenzial. Das VIP-Ticket war wirklich jeden Cent wert. Besonders aufgefallen ist uns die durchweg gute Stimmung: Alle hatten einfach Spaß, genossen die Musik – ohne Schlägereien oder andere Auseinandersetzungen. Fast schon magisch.
Ein paar Fakten
Ab 2012 findet das Event in Herzogenaurach statt
In unserem Jahr 2015 gab es ca. 15.000 Feierwütige
Line up: Act W&W, R3hab, Ummet Ozcan, Headhunterz, Kryder, Felix Kröcher, Le Shuuk uvm.
Schlusswort
Das Festival war für uns mehr als nur ein Wochenende voller Musik – es war unser erster Festivalbesuch, der uns nachhaltig begeistert hat. Die entspannte Atmosphäre, die Freundlichkeit der Menschen, das liebevoll gestaltete Gelände und die durchdachte Organisation haben das Event zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Gerade diese Mischung aus Überschaubarkeit und großem Potenzial macht den Charme von Open Beatz aus. Wer elektronische Musik liebt und ein Festival sucht, bei dem gute Vibes, Respekt und Spaß im Vordergrund stehen, ist hier genau richtig. Für uns steht fest: Das war sicher nicht unser letztes Mal.
Vielleicht sehen wir uns ja bei einem der nächsten Festivals – tanzend, lachend und mit guter Musik im Ohr. 🎶✨